Feliks M


Hersteller: Schetmash, Kursk, Russland
Hervorgegangen aus den Odhner-Werken in St. Petersburg.
Der Schwede Willgodt T. Odhner fertigte ab 1886 seine 1874 entwickelte Sprossenrad-Rechenmaschine im russischen St. Petersburg. Seine Söhne mussten nach der Oktoberrevolution nach Schweden fliehen. G. Odhner gründete 1918 die Aktiebolaget Original Odhner und baute die Maschinen in Göteborg weiter.
In der UdSSR wurde die Odhnersche Rechenmaschinenproduktion zunächst in Moskau, später in Kursk mit der Marke Feliks fortgesetzt.
Die Feliks ist ein Nachfolger der Odhner-Maschinen, allerdings aus minderwertigem Material und mit Uralt-Technik. Dafür gab es sie bis in die 70-er Jahre in exotischen Farben.
Typ: Feliks M
Konstrukteur:    
Seriennummer: G 532462
Baujahr: ca. 1960
Art: Vierspeziesmaschine
Quadratwurzelziehen ist auch möglich (durch fortgesetzte Subtraktion ungerader Zahlen.)
Bauart: Sprossenradmaschine
  • Eingabewerk: 9 Stellen, mit Schiebern
  • Resultatwerk: 13 Stellen
  • Umdrehungszähler: 8 Stellen
  • Besonderheiten:
  • Für die Bauzeit vorsintflutliche Leistungsmerkmale: Löschung des Resultatwerks und Umdrehungszählers mit Flügelschrauben, kein Kontrollwerk für die Eingabe, keine Sperren gegen unvollständige Kurbel- und Löschflügelumdrehungen, keine Einhandbedienung
  • Eigenwilliger Löschmechanismus des Eingabewerkes: Mit einer Rechtsdrehung der Kurbel fährt man die Einstellhebel gegen einen Anschlag, der mit dem Hebelchen unter dem "M" auf der Vorderseite hereingeschoben wird, ähnlich wie bei der Odhner-Maschine.
  • Abmessungen:
  • B × H × T: 32,2 × 12,8 × 16,6 cm
  • Gewicht: 4,6 kg
  • Erhaltungszustand: voll funktionsfähig, Kurbel etwas schwergängig, geringe Gebrauchsspuren
    Erworben: April 2006 aus Brockau / Vogtland

     
     

     

    Zurück zur Übersicht Rechenmaschinen
    Back to index of calculating machines